Huhn versus Ente – wie so oft in der TCM eine Typ-Sache!

Huhn versus Ente – wie so oft in der TCM eine Typ-Sache!

In der TCM schätzt man hochwertiges Fleisch, da es besonders nährend und stärkend ist und vor allem bei Qi-Schwäche und Blut-Mangel perfekt unterstützen kann.

Das ist auch der Grund, warum Fülle-Konstitution Fleisch besser nur sehr sparsam konsumieren sollten oder sogar vegetarisch besser unterwegs sind.

Fast alle Fleischsorten sind zudem erwärmend. Das gilt besonders für Hühnerfleisch oder auch für Lamm und Wild. Wer also – vor allem im Sommer – zu Hitze-Anzeichen, wie Wallungen, starkem Schwitzen, Entzündungen, Hautausschlägen etc. neigt, sollte mit diesen Sorten besonders vorsichtig sein.

In diesem Fall wäre die Ente eine gute Alternative. Entenfleisch wirkt nämlich leicht kühlend und unterstützt sogar das Ausleiten von schwächebedingter Hitze, die vor allem in der Menopause, bei starker Menstruation, Nachtschweiß oder nach schweren Krankheiten sehr häufig vorkommt. (In der TCM nennt man das “leere Hitze”.)

Hühner- und Entenfleisch sind ganz besonders Blut- und Yin-stärkend. So auch die Tradition der Hühnersuppe im Wochenbett oder nach einer Erkrankung zur Rekonvaleszenz. Hühnerfleisch wirkt nämlich zudem adstringierend, d.h. zusammenziehend, und sorgt dadurch dafür, dass die Energie gut im Körper gehalten werden kann.

Daher ist es wichtig, Hühnersuppe NICHT in der Aktphase eines Infekts zu essen, sondern erst danach. Man hält nämlich sonst auch den patogenen Erreger länger, als nötig, im Körper.

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