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Gute Nacht – Heilige Nacht: Achtsam im Weihnachtstrubel

Es ist ganz leicht, in der Vorweihnachtszeit auf Autopilot zu schalten und sich vom geschäftigen Treiben mitreißen zu lassen. Die letzten Besorgungen, Stress in der Familie etc. können diese Tage schwierig gestalten. Man fokussiert sich nur noch auf das, was man tun muss, und nicht genug darauf, wie man sich in dieser besonderen Zeit fühlen und wie man sie erleben möchte. Das erschöpft und darum ist es wichtig einen Schritt zurücktreten, tief durchzuatmen und sich eine achtsame Zeit zu gönnen, anstatt sich zu verausgaben.

So kann es gehen: 4 Tipps für etwas Achtsamkeit im Weihnachtstrubel

1. Überprüfe deine eigenen Erwartungen
Lächelnde und geduldige Kinder, perfekte Geschenke, ein gelungenes Festessen, mitternächtliche Weihnachtslieder bei Kerzenschein, ein prasselndes Feuer… ganz oft idealisieren wir Weihnachten und schaffen damit unrealistische Erwartungen. Erwartungen sind aber immer potenzielle Enttäuschungen. Darum: genieße es wie es ist – chaotisch, laut, mit unverschämten Verwandten, schrecklichen Geschenken, versalzenen Kartoffeln und einem Braten der zu trocken ist.

2. Sein & Schein
Lass dich nicht von den perfekten Bildern in sozialen Medien einfangen. Weihnachts-Posts mit perfekter Winterdekoration? Außerordentlich geschmückte Bäume, unglaublich kreativ verpackte Geschenke und Weihnachts-Outfits, die dich blass werden lassen? Schön anzusehen. Aber, wen interessiert diese Version der Realität, die wahrscheinlich weit von der Wahrheit entfernt ist und nur für ein Foto so dargestellt wird. Ignoriere diese Bilder und konzentriere dich auf dich.

3. Schaffe dir Zeit für dich selbst
Schaffe dir aktiv Momente der Ruhe inmitten des Weihnachts-Wahnsinns. Du kannst das, glaube mir!
Ein duftendes Bad (Lavendel entspannt :-)) ist wunderbar.
Oder nimm dir eine halbe Stunde Zeit, um dich bewusst mit einer Tasse heißer Schokolade hinzusetzen und etwas zu lesen, ein Hörbuch oder deine Lieblingsmusik zu hören.
Es tut auch gut, kurz an die frische Luft zu gehen und tief durchzuatmen.

4. Sei der Weihnachts-Manager und nicht der Aufseher in der Wichtelwerkstatt
Wahrscheinlich bist du diejenige, die das meiste organisiert. Das bedeutet aber nicht, dass du alle Aufgaben kontrollieren musst… Dein Partner packt die Geschenke vielleicht nicht so hübsch ein, wie du es tun würdest? Du hast eine andere Vorstellung davon, was dein Schwager, Neffe oder deine Schwester bekommen sollen? Deine Schwiegermutter möchte ein anderes Weihnachtsdessert mitbringen als du geplant hast? Lass die Perfektion los! Delegiere Aufgaben und akzeptiere dass andere Menschen andere Lösungen als du finden. Genieße den Freiraum und die Zeit, die du dadurch für andere Dinge bekommst.

In diesem Sinne: sei achtsam im Weihnachtstrubel!

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